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Fittes Essen mit „Kiels fittester Firma“

Juni 18, 2009

Heute hat unser Fitness-Center, das Mare bei Kiel, einen großen und wichtigen Beitrag zur allgemeinen Volksgesundheit geleistet: Ole Martin Viken, Co-Trainer des THW Kiel und nebenbei auch Physiotherapeut, hat allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Wettbewerbs um „Kiels fitteste Firma“ in einem sehr schönen Vortrag den Zusammenhang zwischen richtiger Ernährung und richtiger Fitness näher gebracht.

Für alle, die nicht dabei sein konnten oder wollten, hier die wchtigsten Fakten in Kurzform:

  • Wenn man sich richtig ernährt, dann geht es einem gut
  • Wenn man richtig fit ist, dann geht es einem auch gut
  • Wenn man sich richtig ernährt und dabei auch noch richtig fit ist, also dann, tja, … (weil ein paar Fakten aus dem Vortrag bestimmt beim großen Finaltag am 4.7. abgefragt werden, will ich hier nicht zu detailliert werden – es könnte ja sein, dass dies hier einer unserer Konkurrenten liest).

Ob der THW Kiel vor ein paar Wochen wegen schlechter Ernährung im Champions League Finale gescheitert ist, hat der nette Herr Viken nicht gesagt. Er hat aber mehrfach die mediterrane Küche gelobt (besonders die spanische – was sagt mir das?)

Unser Team war fast vollständig bei dem Vortrag anwesend und hat sich so in Sachen Ernährung einen guten Vorsprung gegenüber den anderen Mannschaften erarbeitet. Das war schön. Schön war auch das ungezwungene „Get together“ nach dem Vortrag im Soul Garden, dem Restaurant unseres Fitness Centers mit gesundheitsbewusster Küche und mediterranem Wohlfühlambiente. Hier bekamen wir alle glasweise „schnelle Kohlenhydrate“ zu trinken. Das passte zwar nicht ganz zur idealen Ernährung, war aber trotzdem lecker.

Vor dem Vortrag quälte ich mich durch zwei ganze Runden am Fitness-Geräte-Zirkel. Ich musste mit Verwunderung feststellen, dass ich insgesamt dabei wenig Mühe hatte und hinterher sogar noch etwas von meiner Energie übrig war. Warum dies?

  • Bin ich fitter geworden, bringt das Training wirklich etwas?
  • Habe ich beim Training geschummelt?
  • Waren die Geräte kaputt?

Ich vermute, es war von jedem etwas!

Meine Kollegin Frau  S. aus K. machte mich auf Christian Zeitz (Handball-Profi beim THW Kiel) aufmerksam, der zeitgleich mit uns im Mare trainierte. WAHNSINN!! Was für eine hohe Promi-Dichte im Mare?!?! Ich war froh, dass so viele nette Kolleginnen und Kollegen bei mir waren, alleine hätte ich es mit so vielen wichtigen Menschen wohl nicht ausgehalten.

Nicht auszuhalten war übrigens die heutige Entscheidung des Deutschen Bundestages, in unserem Land Internet-Zensur einzuführen (siehe da und da und da). ZensURSULA sei dank! Da kommt mir das Essen wieder hoch, womit ich thematisch schon wieder bei dem schönen Vortrag von Herrn Viken wäre.

So etwas Absurdes kann man sich gar nicht selber ausdenken, oder vielleicht doch? Mal sehen:

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„Kiels fitteste Firma“: Erstes Team-Meeting

Juni 4, 2009

Am Donnerstag legte unser Team beim Wettbewerb „Kiels fitteste Firma“ noch einen Zahn zu. Wir veranstalteten unser erstes richtiges gemeinsames Mannschafts-Treffen; wir waren fast komplett anwesend, was mich sehr erfreute.

Leider gab es bei dem Termin weder Kaffee noch Kekse. Das leider dachte ich im ersten Moment. Aber dann fiel mir ein: Moment mal, wir wollen ja fitter werden. Da sollten wir auf Naschis und andere Zwischenmahlzeiten konsequent verzichten (besonders sollten wir Rücksicht auf unsere Kolleginnen nehmen, die gerade eine „Diät“ machen).

Wir verabredeten zwei gemeinsame Abend-Termine, um als Mannschaft noch stärker zusammenzuwachsen und den Team-Spirit zu beschwören. Auf eine gemeinsame Hymne, einen Schlachtruf, eine Tätowierung und eine Frisur für alle konnten wir uns leider nicht einigen. Es blieb die Hoffnung auf gute Team-T-Shirts, die uns das Mare (hoffentlich) spätestens am Wettkampftag zur Verfügung stellen sollte. So sind wir, was unser Äußeres betrifft, leider nicht besser als die anderen Mannschaften, denn alle Teams sollen vom Veranstalter eigene Shirts bekommen.

Die Konkurrenz ist groß: Insgesamt sind 14 Firmen mit ihren Teams am Start, 132 Wettkämpferinnen und Wettkämpfer sind dabei (diese Zahlen habe ich aus dem ersten offiziellen Newsletter des Mare, der mich heute erreichte – was für eine Freude).

Am Donnerstagabend musste ich unser Familien-Auto von der Kfz-Werkstatt abholen. Ich kombinierte diese Aufgabe mit meinem Ziel, ein wertvolles Mitglied der Sieger-Mannschaft von „Kiels fitteste Firma“ zu werden. Daher zog ich meine Laufsachen an und lief – fitter werdend – zur ATU-Werkstatt – vorbei an Supermärkten, Baumärkten, Autohäusern und einem kleinen skandinavischem Möbelhaus, in den Ohren die aktuelle Folge meines Lieblings-Podcasts von der ganzen Welt, dem „Ohrensessel“ von Bernd Begemann (und zwar Folge 158 „Barbies größte Erfolge“, trotz des doofen Thema sehr lustig – mit einem Ausblick auf Disney-Klassiker und Typen mit Dackelblick und „50er Jahre Mitleids-Masche“).

Kaum war ich richtig ausgepowert und schlapp, erreichte ich die Kfz-Werkstatt. So stand ich schwitzend und tropfend in der ATU-Filiale und wartete darauf, die Reparatur bezahlen und in unser Auto einsteigen zu können. Leider war das ATU-Verkaufspersonal vom großen Andrang (drei Kunden) kurz vor Feierabend (18:15 Uhr) ziemlich überfordert. Ich stand mir die Beine in den Bauch, während ein Verkaufsmitarbeiter einem weiterem Kunden erklärte, dass die Papierrolle für die Kasse aufgebraucht sei und er neue holen müsse. Der andere Verkaufsmitarbeiter erklärte zeitgleich dem dritten Kunden, dass die Papierrolle für die Kasse aufgebraucht sei und er auch eine neue holen müsse.

Das komplette Verkaufspersonal verschwand daraufhin durch eine Tür, die mit „Zutritt nur für Personal“ bezeichnet war. Nach etwa zehn Minuten kamen beide mit etwa der gleichen Anzahl an Papierrollen (also auch zehn) zurück, bestückten ihre Kassen neu, und irgendwann wurde ich dann auch mal bedient, durfte bezahlen und nach Hause fahren. Es lebe ATU, es lebe die Fitness!