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„Kiels fitteste Firma“: Erstes Team-Meeting

Juni 4, 2009

Am Donnerstag legte unser Team beim Wettbewerb „Kiels fitteste Firma“ noch einen Zahn zu. Wir veranstalteten unser erstes richtiges gemeinsames Mannschafts-Treffen; wir waren fast komplett anwesend, was mich sehr erfreute.

Leider gab es bei dem Termin weder Kaffee noch Kekse. Das leider dachte ich im ersten Moment. Aber dann fiel mir ein: Moment mal, wir wollen ja fitter werden. Da sollten wir auf Naschis und andere Zwischenmahlzeiten konsequent verzichten (besonders sollten wir Rücksicht auf unsere Kolleginnen nehmen, die gerade eine „Diät“ machen).

Wir verabredeten zwei gemeinsame Abend-Termine, um als Mannschaft noch stärker zusammenzuwachsen und den Team-Spirit zu beschwören. Auf eine gemeinsame Hymne, einen Schlachtruf, eine Tätowierung und eine Frisur für alle konnten wir uns leider nicht einigen. Es blieb die Hoffnung auf gute Team-T-Shirts, die uns das Mare (hoffentlich) spätestens am Wettkampftag zur Verfügung stellen sollte. So sind wir, was unser Äußeres betrifft, leider nicht besser als die anderen Mannschaften, denn alle Teams sollen vom Veranstalter eigene Shirts bekommen.

Die Konkurrenz ist groß: Insgesamt sind 14 Firmen mit ihren Teams am Start, 132 Wettkämpferinnen und Wettkämpfer sind dabei (diese Zahlen habe ich aus dem ersten offiziellen Newsletter des Mare, der mich heute erreichte – was für eine Freude).

Am Donnerstagabend musste ich unser Familien-Auto von der Kfz-Werkstatt abholen. Ich kombinierte diese Aufgabe mit meinem Ziel, ein wertvolles Mitglied der Sieger-Mannschaft von „Kiels fitteste Firma“ zu werden. Daher zog ich meine Laufsachen an und lief – fitter werdend – zur ATU-Werkstatt – vorbei an Supermärkten, Baumärkten, Autohäusern und einem kleinen skandinavischem Möbelhaus, in den Ohren die aktuelle Folge meines Lieblings-Podcasts von der ganzen Welt, dem „Ohrensessel“ von Bernd Begemann (und zwar Folge 158 „Barbies größte Erfolge“, trotz des doofen Thema sehr lustig – mit einem Ausblick auf Disney-Klassiker und Typen mit Dackelblick und „50er Jahre Mitleids-Masche“).

Kaum war ich richtig ausgepowert und schlapp, erreichte ich die Kfz-Werkstatt. So stand ich schwitzend und tropfend in der ATU-Filiale und wartete darauf, die Reparatur bezahlen und in unser Auto einsteigen zu können. Leider war das ATU-Verkaufspersonal vom großen Andrang (drei Kunden) kurz vor Feierabend (18:15 Uhr) ziemlich überfordert. Ich stand mir die Beine in den Bauch, während ein Verkaufsmitarbeiter einem weiterem Kunden erklärte, dass die Papierrolle für die Kasse aufgebraucht sei und er neue holen müsse. Der andere Verkaufsmitarbeiter erklärte zeitgleich dem dritten Kunden, dass die Papierrolle für die Kasse aufgebraucht sei und er auch eine neue holen müsse.

Das komplette Verkaufspersonal verschwand daraufhin durch eine Tür, die mit „Zutritt nur für Personal“ bezeichnet war. Nach etwa zehn Minuten kamen beide mit etwa der gleichen Anzahl an Papierrollen (also auch zehn) zurück, bestückten ihre Kassen neu, und irgendwann wurde ich dann auch mal bedient, durfte bezahlen und nach Hause fahren. Es lebe ATU, es lebe die Fitness!

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