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Der Endspurt bei „Kiels fittester Firma“ geht los

Juni 29, 2009

Die Kieler Woche ist zu Ende, der Sommer ist zurück. Nur noch wenige Tage bis zum Finale vom Wettkampf um Kiels fitteste Firma – die Spannung steigt und steigt, der Wahnsinn!!!!

An diesem schönen sonnigen Montagabend ging es – wahrscheinlich zum letzten Mal – zum richtigen Training in das Mare Fitness-Center. Ich hatte erwartet, dass ich ein Teil meiner Fitness auf der Kieler Woche gelassen hatte. Aber nein: Die beiden Runden im Fitness-Geräte-Zirkel konnte ich zu meiner Überraschung noch halbwegs gut absolvieren. Da war ich sehr froh.

Mit dabei war auch wieder Christian Zeitz vom THW Kiel, der zwar nicht mit uns, aber immerhin zeitgleich trainierte – sozusagen zeitzgleich. Und mit dabei im Fitness-Center war die Hitze von „draußen“, das war eher unangenehm.

Ein freundlicher Mitarbeiter des Mare gab uns ein paar wertvolle Tipps für den Wettkampftag am 4. Juli, die ich hier natürlich nicht ausplaudern werde – so einfach mache ich es der Konkurrenz nicht!

Meine Mare Mitgliedskarte

Meine Mare Mitgliedskarte

Nach meinem Training ließ ich mir im Mare am PC meine Trainings“erfolge“ der letzten sechs Wochen visualisieren. Die Kurven gingen nach oben, was wohl ein gutes Zeichen sei, sagte man mir. Da war ich froh – die ganze Plackerei hat also etwas Positives bei mir bewirkt. Schön!

Den Abend nach dem anstrengenden Training nutze ich, um mir das Finale um die „U21“-Fußball-Europameisterschaft anzuschauen. Die Spieler wirken noch fitter als ich – das ist okay, die Fußballer sind ja auch alles Sport-Profis. U21 heißt „unter 21 Jahren“, ich könnte da also fast zweimal antreten. Wenns erlaubt wäre, dann natürlich auf beiden Seiten, also deutscher und englischer Seite – dann wäre ich auf jeden Fall unter den Gewinnern, egal wie es ausgeht. Das wäre praktisch!

Fittes Essen mit „Kiels fittester Firma“

Juni 18, 2009

Heute hat unser Fitness-Center, das Mare bei Kiel, einen großen und wichtigen Beitrag zur allgemeinen Volksgesundheit geleistet: Ole Martin Viken, Co-Trainer des THW Kiel und nebenbei auch Physiotherapeut, hat allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Wettbewerbs um „Kiels fitteste Firma“ in einem sehr schönen Vortrag den Zusammenhang zwischen richtiger Ernährung und richtiger Fitness näher gebracht.

Für alle, die nicht dabei sein konnten oder wollten, hier die wchtigsten Fakten in Kurzform:

  • Wenn man sich richtig ernährt, dann geht es einem gut
  • Wenn man richtig fit ist, dann geht es einem auch gut
  • Wenn man sich richtig ernährt und dabei auch noch richtig fit ist, also dann, tja, … (weil ein paar Fakten aus dem Vortrag bestimmt beim großen Finaltag am 4.7. abgefragt werden, will ich hier nicht zu detailliert werden – es könnte ja sein, dass dies hier einer unserer Konkurrenten liest).

Ob der THW Kiel vor ein paar Wochen wegen schlechter Ernährung im Champions League Finale gescheitert ist, hat der nette Herr Viken nicht gesagt. Er hat aber mehrfach die mediterrane Küche gelobt (besonders die spanische – was sagt mir das?)

Unser Team war fast vollständig bei dem Vortrag anwesend und hat sich so in Sachen Ernährung einen guten Vorsprung gegenüber den anderen Mannschaften erarbeitet. Das war schön. Schön war auch das ungezwungene „Get together“ nach dem Vortrag im Soul Garden, dem Restaurant unseres Fitness Centers mit gesundheitsbewusster Küche und mediterranem Wohlfühlambiente. Hier bekamen wir alle glasweise „schnelle Kohlenhydrate“ zu trinken. Das passte zwar nicht ganz zur idealen Ernährung, war aber trotzdem lecker.

Vor dem Vortrag quälte ich mich durch zwei ganze Runden am Fitness-Geräte-Zirkel. Ich musste mit Verwunderung feststellen, dass ich insgesamt dabei wenig Mühe hatte und hinterher sogar noch etwas von meiner Energie übrig war. Warum dies?

  • Bin ich fitter geworden, bringt das Training wirklich etwas?
  • Habe ich beim Training geschummelt?
  • Waren die Geräte kaputt?

Ich vermute, es war von jedem etwas!

Meine Kollegin Frau  S. aus K. machte mich auf Christian Zeitz (Handball-Profi beim THW Kiel) aufmerksam, der zeitgleich mit uns im Mare trainierte. WAHNSINN!! Was für eine hohe Promi-Dichte im Mare?!?! Ich war froh, dass so viele nette Kolleginnen und Kollegen bei mir waren, alleine hätte ich es mit so vielen wichtigen Menschen wohl nicht ausgehalten.

Nicht auszuhalten war übrigens die heutige Entscheidung des Deutschen Bundestages, in unserem Land Internet-Zensur einzuführen (siehe da und da und da). ZensURSULA sei dank! Da kommt mir das Essen wieder hoch, womit ich thematisch schon wieder bei dem schönen Vortrag von Herrn Viken wäre.

So etwas Absurdes kann man sich gar nicht selber ausdenken, oder vielleicht doch? Mal sehen:

5. Trainingstag bei “Kiels fittester Firma” – Fit ohne Fitness-Center

Juni 1, 2009

An diesem schönen und schön langen Pfingst-Wochenende habe ich versucht, ganz ohne das Mare Fitness-Center Sport zu treiben. Man kann ja auch essen, ohne hungrig zu sein, trinken, ohne durstig zu sein, und schlechte Laune verbreiten, ohne selber schlechter Stimmung … also, die Botschaft ist angekommen, oder??? Daher: Warum nicht mal ganz ohne ein Fitness-Center fitter werden? (Okay, das sind doofe, hinkende Vergleiche – dann hinke ich eben wie ein Vergleich herum, macht auch fit!)

Ich lief am Wochenende dreimal bei tollem Wetter meine Lieblings-Laufstrecke, um so noch fitter zu werden. Könnte man meine Laufstrecke vom Weltall aus sehen, dann hätte man vermutlich diesen wunderbaren Anblick:

Meine "Runde"

Meine "Runde"

Leider ist dieser Kreis aber vom Weltall aus ziemlich „unsichtbar“, da meine Schuhe keinerlei „bleibende“, geschweige denn deutlich sichtbare Eindrücke hinterlassen. Sehen würde man wohl nur dann etwas, wenn meine Laufschuhe einen leuchtenden Schweif oder so hinter sich her ziehen würden. Leider ist ein Schuh mit solchen Features für mich viel zu teuer (wäre aber ein prima erster Preis für den Wettbewerb „Kiels fitteste Firma“ – vielleicht eine Anregung für das Mare?)

Ein schöner Film über einen Hersteller von Laufschuhen ist übrigens „Elizabethtown“, über den man hier mehr erfährt und den man hier bei amazon.de kaufen kann, wenn man will.

Schön zum Thema Laufen passt natürlich immer das „Ministry of Silly Walks“, das ich Euch hier nicht vorenthalten will:

„Mein Sport-Wochenende“ hatte ansonsten noch einen Höhe- und einen Tiefpunkt.

  • Höhepunkt: Werder Bremen gewann DFB-Pokal gegen die „Werkself“ von Bayer Leverkusen, also die „Bayerelf“ („Bayerelf“ ist ein komischer Name – hat die Betriebssportmannschaft des Mineralölkonzerns Elf Aquitaine vielleicht den Namen Elfelf? Das wäre wenigstens originell und etwas lustig! Lustiger als der Name des Pillendreherteams von Leverkusen).
  • Tiefpunkt: Turnverein Hassee-Winterbek e. V. von 1904:-( Mir fehlen die …

4. Trainingstag bei „Kiels fittester Firma“ – nach der Arbeit zum Workout

Mai 27, 2009

Heute am vierten Trainingstag war mein dritter Besuch im Mare (falls dies verwirrt, bitte die Ausführungen zum ersten Tag lesen), erstmals schlich sich sowas wie Routine ein. Das stört aber nicht!

Kurzzeitig waren fünf von meinem Team gemeinsam am Trainieren – ich bin begeistert. Fünf sind fast die halbe Mannschaft. Der Teamgeist wächst, wir halten zusammen, die Chancen der Konkurrenz schwinden, vom Feeling her habe ich ein gutes Gefühl!

Heute war für mich nur Zeit, um den Fitness-Geräte-Zirkel einmal zu absolvieren. Einmal bringt auch schon was, besonder Schweiß, aber auch etwas Fitness. Die Extra-Portion Fitness des heutigen Tages holte ich mir in einer ganzen Stunde „Workout“ (das „gezielte Ganzkörpertraining“ für alle Muskelgruppen und Problemzonen, womit nicht meine beiden linken Hände und die zehn Daumen gemeint sind).

In diesem Kurs war ich fast der einzige männliche Teilnehmer. Weil die ganze Sache ziemlich anstrengend war und meinen Körper und meinen Geist komplett in Anspruch nahm, kriegte ich von meiner Umgebung und meinen (zu 99%) weiblichen Mit-Workout-erinnen sowieso fast nichts mit.

In der ersten halben Stunde hüpften wir längs und quer durch eine kleine Sporthalle mit vielen Spiegeln und ein paar merkwürdigen Schnüren an der Decke. Wir hörten dabei ein ewig langes Elektro-Tanz-Matsch-Mugge-Synthi-Sound-Stück, das laut aus den Lautsprecherboxen kroch (und zum Glück mein Schnaufen überlagerte) und uns den Rhythmus (1-2-3-4-1-2-3-4-1-2-3-4) vorgab.

In der zweiten halben Stunde des Workout-Kurses lagen wir hauptsächlich auf Turnmatten und quälten unsere Körper, indem wir Arme und Beine nacheinander ziemlich unnatürlich weit ausstreckten, teilweise sogar gleichzeitig einen Arm und ein Bein. Wenn das genauso fit macht, wie es schmerzte, dann war es gut!

Geleitet wurde der Kurs von einer netten Vorturnerin-Trainerin. Sie scheint früher im Schausteller-Gewerbe gearbeitet zu haben (Indiz: ihre Stimme). Ich erwartete ständig, dass sie die neuen Bingo-Zahlen durchgibt oder mit dem Spruch „Gewinnegewinnegewinne“ zum Losekaufen animiert- war aber alles nicht.

Alle paar Minuten schaute ich auf die Uhr – ziemlich schnell bereute ich mein Wagnis mit dem „Workout“. Nach einer Stunde war der Kurs zu Ende und ich total fertig. Zum Abschluss gab es Musik, die mich an den „König der Löwen“ erinnerte. Habe ich den Djungel der Fitness erreicht?

Zum Glück begleitete mich bei dem Kurs eine Kollegin, die ausgebildete Aerobic-Lehrerin ist. Das gab mir ein gutes Gefühl bei der ganzen Sache (alleine hätte ich mich bestimmt nicht getraut!). Ich dachte die ganze Zeit, sie würde mich retten und eingreifen, falls es für mich bei dem „Workout“ zu gefährlich wird. Zum Glück musste sie nichts machen – alles war gut – und wir danach noch fitter – Yeah!

Auf der Rückfahrt diskutierten wir im Auto die richtige Art der Reinigung unserer Sportklamotten: Die Bandbreite reichte von „vom Regen trocknen lassen“ (ziemlich innovativ, vermutlich mit Anti-Materie-Regen) bis zu „nass aufhängen und dann einfach wieder so anziehen“. Beides teste ich bis zum nächsten Training. Ich werde berichten, wie es war.

Auf dem Weg nach Hause lerne ich noch, dass man auch dann vom Regen ziemlich nass werden kann, auch wenn man fit ist oder fit werden will. Dem Regen ist es egal.

ManU verliert das Champions League Finale gegen eine spanische Mannschaft – schade! Hoffentlich ist dies kein schlechtes Omen für uns. Und hoffentlich macht es der THW Kiel am Sonntag besser, wenn es gegen eine andere spanische Mannschaft geht.